Das Herz – der Weg zum Glück

“Alles was du tust, ist nur einer von tausend möglichen Wegen. Darum denke immer daran, dass ein Weg nur ein Weg ist. Wenn du spürst, dass du ihm nicht folgen solltest, dann setz ihn nicht fort, unter keinen Umständen. Um diese Klarheit zu besitzen, musst du ein diszipliniertes Leben führen. Nur dann wird dir stets bewusst sein, dass ein Weg nur ein Weg ist und dass es keine Schande ist – weder für dich noch für andere – ihn zu verlassen, wenn dein Herz es befiehlt.
 Deine Entscheidung einem Weg zu folgen oder ihn zu verlassen, muss aber frei von Angst und Ehrgeiz sein. Ich warne dich. Prüfe jeden Weg genau und mit Sorgfalt. Erprobe ihn so oft, wie du es für notwendig hältst. 
Es gibt eine Frage, die nur ein sehr weiser Mann stellt. Mein väterlicher Freund hat mir davon berichtet, als ich jung war, aber damals war mein Geist noch zu stürmisch, als dass ich sie verstanden hätte. Jetzt verstehe ich sie. Ich werde dir sagen wie sie lautet:

Hat dieser Weg Herz?

Alle Wege sind gleich: Sie führen nirgendwo hin. Sie führen durch den Wald oder in den Wald hinein. In meinem Leben, darf ich wohl sagen, bin ich viele lange Wege gegangen, aber ich stehe nirgendwo. Die Frage meines väterlichen Freundes ergibt jetzt einen Sinn. Hat dieser Weg ein Herz? Wenn er eins hat, ist der Weg gut; wenn nicht, ist er nutzlos. Beide Wege führen nirgendwo hin; aber einer hat Herz, der andere nicht. Der eine wird eine freudvolle Reise bringen; solange du ihm folgst, wirst du im Einklang leben. Auf dem anderen wirst du dein Leben verfluchen. Der eine macht dich stark, der andere schwächt dich.
Für mein Leben sehe ich eine andere Wahl: Ich reise nur auf Wegen, die ein Herz haben – auf jedem Weg, der ein Herz haben könnte. Diesen Weg wähle ich, und die einzige Herausforderung von Wert liegt darin, ihn in seiner vollen Länge zu Ende zu gehen. Dort also gehe ich und suche, und suche, atemlos.”
                                                                                                                                                            Don Juan (1)

Herzenswünsche und Weisungen kommen tief aus dem eigenen Wesen und tragen die Kraft zur Verwirklichung in sich. Was wir uns ersehnen und vorstellen können, können wir auch erreichen. Allerdings ist es wichtig, diese Herzenswünsche vor dem Verstand zu hüten, da dieser sofort abblockt und diese inneren Regungen ins Reich der Phantasie verbannt. Dann trumpft er auf mit seiner  Beweismanie. Beweis durch Negativpresse, Beweis durch Autorität, Beweisargumente lieber Mitmenschen und vieles mehr.

Hier ein Tipp wie du deinen Verstand in die Schranken weisen kannst.
Schreib die Argumente deines Verstandes auf, somit verdrängst du ihn nicht, denn das würde ihn nur noch mehr auf den Plan holen.
Dann kreise die Argumente ein und setze über jeden Kreis ein großes X – damit entkräftest du die Argumente deines Verstandes und bleibst den Weisungen deines Herzens treu.

Weitere Impulse zu Herzenswünschen findest du hier.

Bianka Maria bei Google+


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