Denken im Rückwärtsgang – am Steuer sitzt die Angst

Führst auch du dein Leben mit dem Blick überwiegend in den Rückspiegel? Viele Menschen haben eine schädliche Angewohnheit. Sie verbringen ihre Gegenwart damit, sich geistig in der Vergangenheit aufzuhalten, ja manche sulen sich buchstäblich darin.

Ein altes Sprichwort besagt: „Lasst die Toten die Toten begraben!“ Das bedeutet, dass  du dir über das, was geschehen ist, und du sowieso nicht mehr ändern kannst, keine Gedanken mehr machen sollst. Denn solch eine geistige Aktivität wird niemals etwas Neues aufbauen.
Aber vielleicht willst du genau das ja auch gar nicht, und dein Verweilen in der Vergangenheit kommt einer Haltebucht gleich, die dich vor dem Leben schützen soll.
Zumindest weißt du, woran du bist, das kennst du, hast du schon erfahren, ist vertraut.

Wenn du genau hinsiehst, dann sitzen hier die Angst am Steuer deines Lebensschiffes, bzw. hält es fest im sicheren, bekannten Hafen. Doch mal ehrlich, dafür sind Schiffe doch nicht gebaut, oder?

Du musst auch nicht bedauern, wenn du deine vollständige Kraft in der Vergangenheit bisher nicht angewandt hast. Denn die Wahrheit ist, dass es nur ein winzig kleiner Teil der Menschen ist, der die wahre Natur ihrer eigenen verborgenen Resourcen kennen. Das ist auch der Grund warum so wenige Menschen ein dynamisches und aufregendes Leben führen und die meisten eher in difusen Vorstellungen, unproduktiven Gedankenschleifen und lähmenden Gewohnheiten ihr Leben verschlafen.

Die Masse der Menschen verbringt ihr Leben in der Vergangenheit. Sie halten an alten Bildern und Erinnerungen fest, erwecken diese in unzähligen Gesprächen immer wieder zum Leben und beschränken sich dadurch auf ein „halbes“ Leben. Diejenigen, die ihr naturgemäßes Potenzial entdecken und leben, gestalten zwei bis drei Leben innerhalb der Zeitspanne eines einzigen Lebens. Sehr viele bewegen sich in einem engen Kreis ihres potenziellen Seins – ob physisch, intellektuell oder moralisch.

Auch du nutzt nur einen kleinen Teil deines möglichen Bewusstseins und der Fähigkeiten deiner Seele. Es ist so, als ob du die Angewohnheit hat von all deinen körperlichen Fähigkeiten nur dein rechtes Auge zu benutzen.Warum das so ist, liegt daran, wie du geprägt wurdest in den Anfängen deines Lebens. Du bist bewertet worden – deine Leistungen fein einsortiert in Noten von 1-6 und damit ist bei dir ein Grundtenor hinsichtlich Gewinnen oder Verlieren entstanden. Du hast die schlechten Noten nicht nur intellektuell akzeptiert sondern auch noch emotional tief verinnerlicht. Millionenfach wurden so Potenziale auf dem Altar des Scheitern geopfert.

Doch jetzt ist die Zeit reif, dass du dich von den Fesseln der Vergangenheit mit den Programmen der Unzulänglichkeit und des Scheiterns befreist. Der Heilungsprozess des Geistes kann beginnen, indem du dich bewusst von der Tyrannei der Ängste verabschiedest.

Wechsle das Ufer von der Schattenseite des Lebens auf die Sonnenseite und nutze die, dir angeborene geistige Kraft des Bildformens im positien Sinne – im negativen hast du es erfolgreich bereits die vergangenen Jahrzehnte gemacht.
Forme ab jetzt erhabene große Bilder deiner Zukunft mit denen du Fülle statt Mangel erzeugst. Werde dir deiner schöpferischen Fähigkeiten bewusst und setze sie achtsam und verantwortungsvoll ein.

Denn alles, was wir uns mit unserem inneren Auge vorstellen können, können wir auch erreichen. Ein altes Sprichwort besagt: „Was du siehtst, wirst du auch bekommen!“ – und damit ist das innere Sehen gemeint. Deshalb: Schau ab jetzt in deine strahlende Zukunft, die vor dir liegt!

Bianka Maria bei Google+


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