Selbstverwirklichung braucht einen Traum und … Raum / Teil 1

Für die Selbstverwirklichung das Maß der Verantwortung neu definieren

Träume: Du siehst Dinge und du sagst: Warum? Aber ich träume von Dingen, die es nie gegeben hat, und ich sage: Warum nicht?“    Bernhard Shaw

Manche Menschen folgen einfach ihren Träumen und betreiben damit ihre Selbstverwirklichung mit einer brennenden Leidenschaft und mit großer Willenskraft. Dabei gehen sie oftmals weit über die Normen des Mittelmaßes hinaus, verlassen ihre Komfortzone, riskieren zu Scheitern und dabei belächelt zu werden. Dennoch brennt in ihnen ein Feuer, das sie alle Hindernisse überwinden lässt, bis sie schließlich ihren Traum verwirklicht haben und dabei auch enorm gewachsen sind. Sie sind auf diesem Weg zu Menschen mit einem starken Selbstbewusstsein und mit großem Selbstvertrauen geworden, die wissen, dass sie alles in ihrem Leben erreichen können, wovon sie zu träumen vermögen. Diesen Menschen ist ihre Selbstverwirklichung am wichtigsten und daher haben sie ihren tiefsten innersten Wünschen Rechnung getragen. Als Lohn dafür empfangen sie tiefe Erfüllung im höchsten Maß.

Erschöpfung statt Erfüllung

Wer tagtäglich im Hamsterrad sein Leben fristet, hat wenig Zeit sich über seine wahren Bedürfnisse und Leidenschaften Gedanken zu machen, geschweige denn, dass er sie jemals entdecken könnte. Bereits in der Schule werden die Menschen dazu geformt dem herrschenden System zu dienen, das sich überwiegend über Leistung, Produktivität und Wachstum definiert. Der ausgleichende Pol über Muse, Kreativität und Regeneration kommt dabei zu kurz. Viele Menschen in der Gesellschaft laufen daher ständig auf Hochtouren, wie Motoren. Die Kinder der Nachkriegsgeneration konnten sich das Ausruhen und Entspannen von ihren Eltern nicht abschauen. Für diese wichtigen, ausgleichenden Qualitäten fehlten letztendlich die Vorbilder. Wen wundert es da, dass sich das Rad der Anstrengungen in den westlichen Industrienationen weiter und immer schneller dreht. Menschen verausgaben sich, übernehmen mehrere Jobs und dennoch bleibt die Erfüllung eines guten Lebens auf der Strecke. Stattdessen brennen diese Menschen aus, weil sie ihr Feuer für die falschen Ziele einsetzen.

 

Verantwortungswütige und Verantwortungslose

Manche Menschen übernehmen viel Verantwortung und viele Pflichten und schnüren sich damit buchstäblich ein Korsett, das ihnen die Luft zum Verschnaufen nimmt. Es bleibt ihnen keine Zeit und kein Raum mehr für die eigene Entfaltung, für einen Traum. Zu stark liegt der Fokus im Außen, bei den Pflichten, bei den anderen und deren Leben. Oftmals erhoffen und erwarten sich diejenigen damit Wertschätzung, Anerkennung, Dankbarkeit, letztendlich Liebe. Doch selten wird dies gelingen, und so sind die Menschen dann irgendwann enttäuscht, machen die anderen dafür verantwortlich und sind unzufrieden. Diese Menschen übersehen, dass die größte Verantwortung bei Ihnen selbst liegt – die Verantwortung für ihr Denken, ihr Fühlen und Handeln und damit für ihr Wohlergehen, für ihr Glück.

Andere wiederum wagen es nicht Verantwortung zu übernehmen. Wenn möglich, umgehen sie sie. Sie zögern Entscheidungen lieber hinaus oder überlassen sie anderen. Sie halten sich lieber in den Haltebuchten des Lebens auf und lassen das Geschenk im Großen und Ganzen an sich vorüberziehen. Wenn sie für etwas zur Verantwortung gezogen werden, weichen sie aus, flüchten sich in Ausreden, oder entziehen sich der Situation. Zu groß ist die Gefahr des Scheitern, zu große die Gefahr einer Niederlage. Lieber schauen sie zu, wie andere das Leben wagen, manche mit prophetischer Vorausschau. Solche Menschen beharren gerne auf ihr Recht, indem sie den negativen Ausgang einer Unternehmung bereits voraussagen und es dann mit einer gewissen Schadenfreude wahrnehmen, wenn es dann so passiert. Schließlich haben sie ja von Anfang an gesagt, dass es nicht klappen würde. Sollten sie doch mal eine Idee zu einer Unternehmung haben, die außerhalb ihrer kleinen, engen Komfortzone liegt, dann lassen sie es zu, dass ihr Verstand ihnen beschwichtigend einredet, dass sie zu alt, zu jung, zu unerfahren, zu mittellos seien. Damit ist dann das Feuer der Inspiration sofort auch wieder gelöscht und die alte Sicherheit und Ordnung wieder hergestellt. Alles bleibt beim Alten. Was sie nicht bemerken ist, dass das Maß der Unzufriedenheit in ihnen proportional dazu wächst und ihr Leben schwer macht. Diese Schwere geben sie gern in Form von Bescherden weiter. Sie jammern und klagen und machen andere für ihre Mißstände verantwortlich.

Der gemeinsame Nenner für die Verantwortungswütigen und die Verantwortungslosen ist die Eigenverantwortung. Weder die einen, noch die anderen übernehmen sie. Auf diese Weise ist der Weg heraus aus den alten Rollenspielen, wie zum Beispiel dem Opfer-Täter-Spiel, total versperrt. Die Menschen bleiben gefangen in Schuldgefühlen und Schuldzuweisungen und im Rad der wiederkehrenden Ereignisse und Ergebnisse. Alles bleibt beim Alten, obwohl sich im Außen doch alles so schnell weiter entwickelt. Der Fortschritt in der modernen Welt ist immens groß, sowie die Chancen, die das Leben uns bietet.

Nächste Woche gehts weiter im Teil 2 mit: Für die Selbstverwirklichung das Maß der Verantwortung neu definieren

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