Selbstverwirklichung braucht einen Traum und … Raum / Teil 2

Das Maß der Verantwortung neu definieren

Doch der Schein trügt. Die wahre Entwicklung geschieht im Inneren des Menschen – in jedem Einzelnen. Erst wenn der Einzelne die Verantwortung für sich übernimmt – für sein Denken, Fühlen und Handeln, dann verändert er damit auch die Gesellschaft. Es scheint, als müsste das Maß der Verantwortung von jedem neu definiert werden, wobei die Eigenverantwortung an erster Stelle steht. In dieser neuen Balance  wird der Wunsch nach dem Ureigensten deutlicher spürbar und der Mensch beginnt sich nach einer Erweiterung, nach mehr Entfaltung zu sehnen. Hat er diesen evolutionären Impuls erst einmal in sich verspürt, braucht es jetzt zuerst Zeiten des Innehaltens, des Rückzugs und der Einkehr.

 

Zeit und Raum für die Selbsterforschung

Er tut gut daran sich Zeit und Raum für die Selbsterforschung zu nehmen. Das beginnt damit, sich im eigenen Lebensraum einen Ort des Rückzugs zu schaffen und sich regelmäßig Zeit für Reflexion und Innenschau zu nehmen. Diese schöpferischen Auszeiten erweisen sich bald allemal gewinnbringender als jede Spareinlage. Schließlich liegt der Zugang zu den verborgenen, tieferliegenden Wünschen und Bedürfnissen im eigenen Inneren. Es verschiedene Methoden der Innenschau. Jeder ist anders und somit gibt es hierfür kein allgemein gültiges Rezept. Ausprobieren und geht bekanntlich über Studieren, deshalb ermutige ich gerne dazu. Ist der Zugang zur Innenwelt erstmal entstanden entsteht im Laufe der Zeit mehr Vertrauen in diese inneren Vorgänge. Jetzt kann mit dem Bergen des inneren Schatzes begonnen werden. Wichtig ist dabei, sich das Träumen wieder zu erlauben, um seinen ureigensten Traum zu entdecken.

So kann es beim Spaziergang in der freien Natur geschehen, dass ein plötzlicher Geistesblitz eine weitaus größere Schau auf das eigenen Leben zeigt – eine Vision –  ein größeres Bild, indem verschiedenste Lebensbereiche plötzlich sinnvoll zusammenhängend erkannt werden können. Es kann auch sein, dass dieses größere Bild plötzlich unter der Dusche als große Inspiration aufkeimt. In jedem Fall entstehen solche Wachträume oder auch Visionen in völlig entspannten Zuständen, dann, wenn der Verstand ruhig ist und die Intuition durchdringen kann.

 

Platzschaffen für die neue Realität

Ist der eigene Traum klar im Fokus, gilt es im nächsten Schritt Platz zu schaffen für die neue Realität. Dies geschieht meist dadurch, dass alte, überlebte Gewohnheiten durchbrochen und durch neue, förderlichere Verhaltensweisen ersetzt werden. Verhaltensweisen, die die Verwirklichung des Traumes unterstützen. Ebenso gilt es Prioritäten gemäß seinen tieferen Bedürfnissen und Werten, wie  z.B. Freiheit, Fülle, Liebe etc. zu setzen und diese auch entsprechend zu leben.

Es ist weiterhin wichtig, auf diesem Weg, auf Eingebungen zu achten, der Intuition mehr zu vertrauen. Denn Intuition ist eine Art wortloses Wissen, die Fähigkeit, die Wahrheit ohne Erklärungen spüren zu können. Sie ist die Sprache der höheren Intelligenz und verbindet uns mit den höheren Ebenen unseres Seins.

 

Den ureigensten Traum entdecken und verwirklichen

Der Weg der Selbstverwirklichung beinhaltet den ureigensten Traum zu entdecken und zu leben. Selbstverantwortung ist die Voraussetzung für ein schöpferisches, erfülltes Leben. Zeit und Raum für die Selbsterforschung sind der neue Luxus, den sich derjenige gönnen darf, der den Wunsch nach dem Ureigensten verspürt. Dabei geht es darum, den Fokus vermehrt vom Außen abzuziehen und nach Innen zu lenken. Den inneren Impulsen und Regungen kann so die Aufmerksamkeit zuteil werden.
Dabei wird der Mensch zum Zuschauer und erkennt schließlich, dass er zugleich auch der Regisseur und Darsteller in seinem Lebensschauspiel und ggf. auch Lebensdrama ist. Im Licht seiner Bewusstheit kann sich das Schattentheater in ein Lustspiel wandeln und er selbst kann sein Lebensschauspiel neu erträumen, das Drehbuch neu schreiben und es dann bewusst gestalten und spielen.

Daher stelle sich jeder, der darauf Lust verspürt, folgende Fragen:

  • Lebe ich bereits die Selbstverantwortung?
  • Bin ich bereit die Verantwortung für mich und mein Leben zu übernehmen?
  • Gönne ich mir Zeit für Ruhe und Stille?
  • Nehme ich mir Zeiten des Rückzugs?
  • Höre ich auf meine Intuition und vertraue ich ihr?
  • Weiß ich um den Schatz in meinem Inneren?
  • Wenn ja, erkenne ich meine innere Fülle an?
  • Bin ich bereit in das Unbekannte einzutauchen?
  • Erlaube ich mir das Träumen?
  • Kenne ich meine Träume, meinen großen Traum?
  • Wann habe ich das letzte Mal die Stille gehört?
  • Wann war das letzte Mal, dass ich einen Moment der Ruhe verbracht habe und einfach gar nichts getan habe?

Erlauben wir uns das Träumen wieder. Träumen wir große Träume und machen wir sie zu unserer neuen Realität. Übernehmen wir die Verantwortung für unser Denken, Fühlen und Handeln und nutzen wir die Macht unseres Unterbewusstseins und unseres Geistes.
Denn: alles was sich unser Geist vorzustellen vermag, können wir auch verwirklichen. Verlassen wir unsere Komfortzone und wagen wir uns hinaus ins Leben. Die Kraft, die uns mit jedem Schritt zuwächst, unterstützt uns dabei, das Große, das scheinbar Unerreichbare zu verwirklichen. Gemäß dem Spruch: „Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott“, lasst uns unsere größten Träume und Visionen entdecken und verwirklichen und damit eine neue Gesellschaft formen.

Über Eure Kommentare zu meinem Beitrag freue ich mich. Danke. Außerdem habe ich
zum Thema Träume verwirklichen eine Umfrage gestartet, da ich derzeit
ein Online-Coaching-Programm zu diesem Thema entwickle und die Bedürfnisse der Menschen noch besser kennenlernen möchte.

Ich wäre dir sehr dankbar, wenn du dafür 5 Minuten Zeit aufbringen könntest. Als Dankeschön erhältst du dann Mitte Juni ein Gratis-E-Book über „Lebensträume verwirklichen – die 4 größten Hindernisse und wie  du sie umgehen kannst.“

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