Vom Opfer zum bewussten Schöpfungsakt

Wie oft befinden wir uns in einer Lebenssituation, die uns nicht gefällt, weil sie in uns ungute und unschöne Gefühle hervorruft? Die landläufige Art und Weise darauf zu reagieren, ist die, dass wir die Situation als solche ablehnen und damit in den Widerstand gehen. Dann greifen wir in die Trickkiste und spielen das Opfer-Täter-Spiel. Als Opfer ergreifen wir die Flucht, ziehen uns zurück, beleidigt oder sogar verletzt in unseren Gefühlen. Diejenigen, die in die Täterrolle schlüpfen, starten einen Angriff und bekämpfen die Situation und die beteiligten Personen.

Unerquickliches Opfer-Täter Spiel

Angriff und Flucht sind Reaktionen aus unserem Reptiliengehirn, das der älteste Teil unseres Gehirns ist. Somit reagieren wir eher aus unserer tierischen, statt aus unserer menschlichen Natur heraus. Im menschlichen Miteinander spielen wir gerne das unerquickliche Opfer-Täter-Spiel, statt sich unserer angeborenen Schöpferkraft bewusst zu bedienen und eine neue Wahl für eine verbesserte Situation zu treffen.
Als Mensch sind wir ausgestattet mit einem individuellen Bewusstsein und mit einer Schöpferkraft, die die meisten Menschen unbewusst einsetzen. Dieser Fähigkeit können wir uns in der jetzigen Zeit immer bewusster werden, da es die Zeit ist, in der wir beginnen aus einem langen seelischen Winter zu erwachen. Wenn wir anfangen, das, was wir in unserem Leben vorfinden, im Bewusstsein unserer Schöpferkraft anzunehmen, dann öffnet sich uns ein großes Tor hinein in die nächste Oktave der evolutiven Entwicklungschleife unserer Seele. Dabei gilt es, für all unsere Kreationen die volle Verantwortung zu übernehmen – völlig ungeachtet, ob sie uns gefallen oder nicht. Die Frage, die wir uns in diesen Momenten stellen sollten ist:

  • Wozu habe ich mir diese Situation geschaffen?
  • Was kann ich daraus lernen?
  • Wie kann ich daran wachsen?

Dabei sind diese Fragen in der Verbindung mit dem Herzen zu stellen, denn der Verstand hat darauf nicht unbedingt eine Antwort, kennt er doch bloß die Vergangenheit.

Sich der Schöpferkraft bewusst werden

In dieser Zeit, die viele als sehr schwierig erleben, weil sie sich noch in der Dunkelheit des seelischen Winters befinden, haben wir die Chance, uns unserer Schöpferkraft bewusst zu werden. Wenn wir aufhören die alten Spiele zu spielen und den Kampf und Widerstand gegen uns selbst und das Leben beenden, werden wir frei für die neue Zeit, in der der seelische Frühling bereits begonnen hat.

Kraft unseres freien Willens haben wir in jeder Sekunde die freie Wahl und können uns neu entscheiden. Indem wir uns der Wirkung unserer Gedanken und Gefühle und allem voran unserer Absicht, bewusst werden, erfahren wir uns als Schöpfer unserer eigenen Realität. Wir wandeln damit das Schicksalsprinzip zum Schöpferprinzip.

Diese Zeit stellt eine Übergangsphase dar, in der wir das Opfer-Täter-Spiel hinter uns lassen und eintreten in unser Schöpfertum als erwachter Mensch, der dafür geschaffen wurde es IHM gleich zu tun, und jetzt, in dieser Zeit, dazu antritt.

Befreien wir uns deshalb aus den alten, dunklen Tentakeln der vergangenen Jahrtausende. Weiten wir unser Herz, damit alles darin seinen angemessenen Platz findet, und heben wir unser Haupt dem Licht entgegen. Der wahre Mensch steht jetzt direkt vor seinem Schöpfer.

Weitere Informationen zur Befreiung findest du hier.

Bianka Maria bei Google+


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